Alte Werte, neue Strukturen

Nach seiner 20-Jahre-Jubiläums-Ausgabe im Sommer 2024 sah sich das Pärkli Jam

Festival mit finanziellen und strukturellen Herausforderungen konfrontiert.

2025 blieb es deshalb still im St. Johanns-Park. Doch nun nimmt dieses traditionsreiche Basler Jugendkulturfestival Kurs auf die Zukunft: vom 19. bis 21. Juni 2026 kehrt das Pärkli Jam zurück!

 

Neuer Trägerverein, bewährte Jugendpartizipation

Der neu gegründete Verein Pärkli Jam übernimmt ab sofort die Trägerschaft des Festivals und löst sich damit strukturell von der JuAr Basel (Jugendarbeit Basel). Der Verein Pärkli Jam setzt darauf, Synergien zu nutzen und jungen Menschen unter 25 Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Badhuesli – Jugend & Kultur, Möglichkeiten zu eröffnen, das Festival aktiv mitzugestalten. Damit ist der ursprüngliche Geist des Festivals erhalten – und das Pärkli Jam bleibt bei seinen Wurzeln: ein Festival von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für ein Publikum jeden Alters.

 

Gesamtkoordination & Ressortbesetzung

In der aktuellen Struktur übernimmt eine drei- bis fünfköpfige Gesamtkoordination (GeKo) – bestehend aus Personen im Alter zwischen 21 und 24 Jahren – die Verantwortung für die operative Umsetzung des Festivals. Die GeKo ist zuständig für die Besetzung und Begleitung der verschiedenen Ressorts, organisiert die übergeordnete Zusammenarbeit und trifft Entscheidungen im laufenden Betrieb.

 

Zukunft sichern – mit neuen Strukturen und Visionen

Der Aufbau des neuen Trägervereins ist Teil eines längerfristigen Prozesses, um das Festival auch künftig finanziell und organisatorisch tragfähig zu machen. Gespräche mit Förderpartner:innen sind im Gange, erste positive Signale gibt es bereits. Das Ziel ist klar: ein nachhaltiges, nicht-kommerzielles und niederschwellig zugängliches Festival, das Jugendkultur stärkt, Vielfalt lebt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Diesbezüglich ist das Festival auch weiterhin darauf angewiesen, dass der Kanton und Stiftungen den gesellschaftlichen Mehrwert eines Jugendkulturellen Festivals nicht nur symbolisch anerkennen, sondern auch die finanziell notwendigen Mittel für die Organisation und Durchführung bereitstellen.